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Produkte
Rundtakt­anlagen

Um den stetig steigenden Anforderungen an kürzere Prozesszeiten gerecht zu werden, haben wir das klassische Mehrkammersystem weiterentwickelt: Rundtaktanlagen (RT) vereinen innovative Technik mit effizienter Reinigung.

Systemvorteile

  • Hohe Positioniergenauigkeit
  • Niedriger Wasserverbrauch
  • Geringer Platzbedarf durch kompakte Bauweise
  • Volle Funktionsfähigkeit auch bei Deaktivierung einzelner Kammern

Einsatzbereich

In unsere RT-Serie sind Robotersysteme zum Be- und Entladen sowie Flitterentgraten integriert. So garantieren wir einen Reinigungsprozess auf neustem technischen Stand, durch den wir auch Werkstücke mit komplizierter Geometrie und höchsten Restschmutzanforderungen reinigen können. Diese Anlage mit neuester Technik in Robotik und Maschinenbau garantiert eine möglichst hohe Maschinenauslastung und ist problemlos in jede Fertigungskette zu integrieren.

Funktions­beschreibung

Auf einem drehbaren Rundtisch befinden sich die einzelnen Behandlungskammern, wobei sich die Anzahl der Kammern nach der Anzahl der zur optimalen Reinigung notwendigen Behandlungsschritte richtet.

Mögliche Behandlungsschritte sind Niederdruckreinigen, Hochdruckflitterentgraten, Spülen, Fluten und Vakuum- und/oder Heißlufttrocknen.

Selbst rein mechanische Bearbeitungsverfahren, wie z. B. Bürstreinigung oder Bürstenentgraten, sind möglich. Im nachgeschalteten Auslauf kann bei Bedarf ein zusätzlicher Kühltunnel für eine Rückkühlung der gereinigten Werkstücke angebaut werden.

Die Be- und Entladung des Werkstücks wird in der Regel an der gleichen Stelle vorgenommen. Aufgrund der hohen Positionsgenauigkeit erfolgt sie vorzugsweise durch einen Roboter oder eine andere Automationslösung (z. B. Portal). Das Reinigungsgut wird beim Beladen automatisch in einem Werkstückträger im Kammerinneren fixiert und durchläuft getaktet die einzelnen Stationen.

Der Reinigungsprozess wird bei geschlossener Kammer durchgeführt. Das Hochdruckreinigen erfolgt durch Hochdruckdüsen, die entweder in der Kammer oder an einem Roboterarm montiert sind. Diese werden von einer Hochdruckpumpe mit einem dem Bauteil angepassten Druck versorgt. Die robotergestützte Hochdruckdüse trifft das Werkstück gezielt und ermöglicht so eine flitterfreie Beschaffenheit nach der Reinigung. Durch mögliche Bewegungen des Werkstücks (wie z.B. Rotieren, Schwenken, Positionieren etc.) und/oder des Roboterarms lassen sich die Konturen des Werkstücks dreidimensional abfahren. Bohrungen können beispielsweise gezielt erreicht werden.

Die Auswahl des geeigneten Trocknungsverfahrens richtet sich nach dem Werkstück und dem geforderten Endzustand. Sämtliche verwendete Prozessmedien der Anlage werden gefiltert dem Kreislauf wieder zugeführt, wobei die Filtration auf die Restschmutzanforderung abgestimmt wird.

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