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Kompetenzen
Vielfältig in Anwendung und Technologie

Im Jahr 1968 wurde die Firma Zippel in Neu­traubling gegründet. Gestartet hat das Unter­nehmen mit der Reinigung von Gläsern. Seit­dem hat sich viel getan. Auch heute stellen wir noch Gastro­nomie­anlagen her, unsere Produkt­palette hat sich allerdings enorm erweitert.

Wir entwickeln Lösungen für alle Arten von Reinigungsgut.

Ein erfahrenes Team arbeitet eng mit unseren Kunden zusammen, um bestmögliche Ergebnisse zur Teilereinigung zu generieren. Wir achten stets darauf, unsere bestehenden Prozesslösungen weiter zu optimieren und so aktuellste Technologien anzuwenden.

Als Anbieter von kompletten Lösungen aus einer Hand geht Zippel einen strategischen Weg mit eigener Forschung & Entwicklung und kümmert sich um die Anforderungen eines Kunden während eines Projekts: Von Konzept und Konstruktion, über die Installation, bis hin zum Support. Unsere Zippel Reinigungsmaschinen reinigen Teile jeder Art – und das in jeder Größenordnung.

Um Ihre Anliegen umsetzen zu können, arbeiten wir stetig daran, unsere Prozesse anzupassen und zu verbessern.

Qualität Mindset

Die Prozessentwicklung findet in engem Kontakt und Austausch mit unseren Kunden statt. Um unsere Maschinen zu optimieren und auf das Kundenanliegen anzupassen, gehen wir in unserer projekt- und prozessstrukturierten Organisation auf alle Wünsche ein und versuchen die Anforderungen umzusetzen. Zippel steht für einen prozessorientierten Ansatz, wobei Qualität auf Basis des sogenannten „Null-Fehler-Prinzips“ eine tragende Rolle spielt. Somit erreichen wir transparente und stabile Prozesse als Basis der ständigen Verbesserung: Qualität ist das Synonym unserer Prozesse und Produkte.

Zusätzlich steht Ihnen ein fester Ansprechpartner vom Erstkontakt bis zur Inbetriebnahme und darüber hinaus während der Wartung zur Seite, um bestmöglichen Service zu gewährleisten.

Als Full-Service-Anbieter mit sehr hoher Fertigungstiefe sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner von Anfang bis Ende des Prozesses.

In unserem hausinternen Technikum führen wir Versuchsreinigungen durch. Denn der Beginn eines erfolgreichen Projekts sind ausgiebige Reinigungsversuche zur Spezifizierung der Ergebnisse und Klärung der Umsetzbarkeit von Reinheitsanforderungen. Modernste Anlagenkonzepte und fortschrittlichste Anwendungsmethoden garantieren eine sichere Voranalyse und aussagekräftige Testergebnisse.

Technik

Wir bieten unseren Kunden ausgereifte technische Verfahren zur Reinigung an. Diese kommen in unserem Unternehmen seit Jahrzehnten zur Anwendung und sind daher bestens geprüft und stetig ausgebaut worden. Durch ständige Weiterentwicklung beziehen wir in diesen Vorgang immer die neuste Technik mit ein. Wir forschen nach immer effizienteren Reinigungsmöglichkeiten, um die vollste Zufriedenheit unserer Kunden zu gewährleisten.

Zu unserem Portfolio zählen:

Ultraschallreinigung, Tauchentfettung, Entgraten, Entfetten, Beizen, Passivieren, Phosphatieren, Oberflächenaktivierung und Spritzreinigung.

Ultraschallreinigung

Bei der Ultraschallreinigung werden Teile bis ins kleinste Detail beeindruckend brillant gereinigt. Die reinigende Kraft des Ultraschalls dringt selbst in unzugängliche Stellen vor und schafft so die Komplettreinigung.

Die zu reinigenden Teile werden in diesem Reinigungsverfahren in einem Reinigungsmedium (Flüssigkeit) mit einem Schwingungserzeuger beschallt. Zum Einsatz kommt hier das Kavitationsprinzip, durch das sich mikroskopisch kleine Dampfblasen in der Flüssigkeit bilden und an Verschmutzungen des zu reinigenden Teiles haften. Diese Dampfblasen werden durch ultrafrequente Druckschwankungen aufgelöst, wodurch Schmutzpartikel am Reinigungsgut mit abgetragen werden. Je tiefer hierbei die angewendete Frequenz des Schwingungserzeugers ist, desto höher ist auch die freigesetzte Energie.

Hierdurch können wir selbst hartnäckigstem Schmutz den Kampf ansagen, ohne dass das zu reinigende Material angegriffen wird. Bei vergleichbaren Reinigungsverfahren wie der mechanischen oder chemischen Reinigung kann dies der Fall sein. Die Ultraschallreinigung befreit von jeder Art von Schmutz, egal wie unzugänglich einige Stellen sind, und erzielt so die höchsten Reinigungsgrade.

Tauchreinigung

Ein klassischer Bereich der industriellen Teilereinigung ist die Reinigung von Reinigungsgut im Tauchbad. Bei der Tauchentfettung/ Tauchreinigung werden die zu reinigenden Werkstoffe in ein Entfettungsmittel eingetaucht und für eine gewisse Zeit dort belassen. Die Tauchdauer richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad des Teils, das zu reinigen ist. Durch die Erhöhung der Temperatur im Becken kann die Reinigungsleistung zusätzlich verbessert werden, da einige Entfettungslösungen bei höherer Temperatur effizienter funktionieren. Für manche Bauteile sind mehrere Tauchgänge nötig, je nach Verschmutzungsgrad.

Entgraten

Beim Entgraten entfernt die Reinigungsanlage scharfe Grate, Auffaserungen oder Splitter, die beim Bearbeitungs- oder Herstellungsvorgang entstanden sind. Dies ist nötig, da Grate das Funktionieren des Elements im Endprodukt beeinträchtigen, aber auch Verletzungen wie Schnittwunden verursachen können. Zippel nutzt das Entgratverfahren speziell zur Entfernung von Flittergraten. Das sind sehr dünne Grate aus überschüssigem Material an Bauteilen. Dabei kommen sowohl das Verfahren des Bürstenentgratens als auch des Hochdruckentgratens mit Wasserdruck und Hochdruckluft zum Einsatz. Beim Entgraten mit Luft wird Hochdruckluft beispielsweise mit einem Druck von bis zu 450 bar auf das zu reinigende Bauteil aufgebracht.

Entfetten

Das Entfetten ist bei Werkstücken notwendig, um sie beschichten zu können. Um produktionsbedingte Anhaftungen, wie Fett, Schmieröl oder Korrosionsschutzöl rückstandsfrei zu entfernen, werden sogenannte Entfettungsmittel eingesetzt. Während bei der Tauchentfettung eine wässrige Lösung zum Einsatz kommt, werden beim herkömmlichen Entfetten organische Lösungsmittel verwendet. Aus Umweltgründen werden vermehrt Tauchentfettungsanlagen eingesetzt, die allerdings nicht so universell wie organische Lösungsmittel genutzt werden können und daher auf den spezifischen Prozess abgestimmt werden müssen. Mit den Tauchanlagen von Zippel finden wir die perfekte Lösung für das Entfetten Ihrer Produkte.

Beizen

Bei der Beizung wird ein fester Körper mit einer Beize behandelt, um seine Oberfläche zu verändern. Die Beize ist eine Lösung aggressiver Chemikalien, meist aus Säuren oder Laugen. Dieser Prozess wird unter anderem dazu eingesetzt, um die Oberfläche gegen Oxidation zu schützen, kann aber auch zur Färbung dienen.

Passivieren

Um Korrosion zu verhindern oder stark zu verlangsamen, wird die Passivierung zur gezielten Erzeugung einer Schutzschicht auf metallischen Werkstoffen eingesetzt. Vor allem der Korrosion, und damit der Rostbildung, von Stahl kann so entgegengewirkt werden. Aber auch andere Metalle benötigen die Behandlung durch Passivierung. Zum Einsatz kommen hierbei unter anderem Passiviersäuren wie Salpetersäure oder Zitronensäure. Besondere Passivierungsvorgänge sind das Eloxieren (Passivieren von Aluminium) und die Chromatierung.

Phosphatieren

Das Phosphatieren ist ein verbreitetes Verfahren in der Oberflächentechnik. Durch chemische Reaktionen von metallischen Oberflächen mit wässrigen Phosphatlösungen entsteht eine sogenannte Konversionsschicht. Diese bildet sich aus fest haftenden Metallphosphaten. Die Methode wird vor allem bei Stahl angewendet. Wie auch das Passivieren dient das Phosphatieren zum Korrosionsschutz. Des Weiteren findet die Phosphatierung ihre Anwendung in der Haftvermittlung und der Reib- und Verschleißminderung.

Oberflächenaktivierung

Viele unbehandelte Metall- und Plastikoberflächen weisen im Normalzustand keine gute Benetzbarkeit auf. Das ist ein Problem, wenn sie lackiert, beklebt oder bedruckt werden sollen, denn dann perlen Kleber oder Farbe einfach von der Oberfläche ab. Durch eine niedrige Oberflächenspannung lösen sich Lacke und Farben, auch Klebestellen fallen wieder auseinander. Zur Problemlösung kann eine Oberflächenaktivierung durchgeführt werden, wodurch die Oberflächenenergie (Polarität) erhöht und damit die Benetzbarkeit verbessert wird. Für diesen Prozess werden meist unterschiedliche Chemikalien, Plasma- oder UV-Strahlen genutzt. Durch die herbeigeführte Veränderung der atomaren Struktur auf Mikroebene haften vorher genannte Stoffe optimal am behandelten Stück.

Spritzreinigung

Bei der Spritzreinigung wird ein flüssiges Reinigungsmittel mithilfe von Düsen auf das zu behandelnde Werkstück gespritzt. So können Verunreinigungen auf der Oberfläche des zu reinigenden Stücks teilweise vom Reinigungsmedium gelöst werden. Andererseits trägt auch die kinetische Energie des Spritzstrahls dazu bei, dass Verunreinigungen weggeschwemmt werden. Um auch schwer zugängliche Stellen des Reinigungsguts optimal reinigen zu können, ist es teilweise sinnvoll, das Werkstück und/oder die Düsen bei diesem Prozess zusätzlich zu bewegen.

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